Arzt in weißem Poloshirt sitzt im hellen Sprechzimmer einer orthopädischen Praxis. Heller Empfangsbereich einer orthopädischen Praxis mit Rezeption und vorbeigehendem Arzt. Medizinisches Handgerät zur Stoßwellentherapie wird an einer Körperregion eingesetzt. Medizinisch korrektes Kniegelenkmodell im Vergleich mit gesundem Gelenk links und Knorpelschaden rechts. Linker Damenfuß auf einer schwarzen Messplatte zur Fußdruckmessung, mit unscharfem bewegtem Fuß im Vordergrund.

Orthopädie und Unfallchirurgie in Korschenbroich

Praxis Dr. med. Martin Hofschen

Konservative Orthopädie, Unfallchirurgie, Arthrosebehandlung, Wirbelsäulentherapie und Sportmedizin unmittelbar vor den Toren Düsseldorfs.

Terminvergabe 0 21 61 - 64 520
Fax 0 21 61 - 64 81 35

Praxis

Moderne Diagnostik, helle Räume, barrierefreier Zugang.

Herzlich willkommen in meiner Praxis in Korschenbroich unmittelbar vor den Toren Düsseldorfs. Als Facharzt biete ich ein großes Spektrum der konservativen Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Schwerpunkten der Arthrosebehandlung, der Wirbelsäulentherapie und der Sportmedizin. Dieses umfasst die Behandlung akuter als auch chronischer Erkrankungen von Kopf bis Fuß. Dazu zählen Gelenkbeschwerden jeglicher Art, Wirbelsäulen-, Schulter- und Armbeschwerden als auch schmerzhafte Veränderungen der Bein- und Fußregion.

Unsere Praxis verfügt über ein digitales Röntgen, einen Fächerbeamscanner zur digitalen Knochendichtemessung (DXA), sowie über zahlreiche Funktionsräume zur Laufanalyse, Akupunktur-, Stoßwellen- und Elektrotherapie.

Die Warte- und Therapieräume sind offen, freundlich und hell gestaltet. Die Praxis ist barrierefrei und der Zugang mit einem Aufzug ausgerüstet, wodurch auch gehbehinderten Patienten ein unbeschwerter Zutritt gewährleistet wird. Durch unsere zentrale Lage erreichen Sie uns problemlos auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Parkmöglichkeiten für die Anreise mit Ihrem PKW finden Sie auf dem praxiseigenen- oder dem großräumigen, direkt an die Praxis angrenzenden öffentlichen Parkplatz.

Zeiten

Sprechstunden und Erreichbarkeit.

Für die Terminvergabe sind wir für Sie während der Sprechstundenzeiten durchgehend telefonisch erreichbar. Mitteilungen an uns auf kurzem Wege sind online über das Kontaktformular jederzeit möglich.

Montags08:00 Uhr - 12:00 Uhr
15:00 Uhr - 17:50 Uhr
Dienstags08:00 Uhr - 15:00 Uhr
Mittwochs08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Donnerstags08:00 Uhr - 12:00 Uhr
16:00 Uhr - 19:15 Uhr
Freitags08:00 Uhr - 12:00 Uhr

Beschwerden

Diagnostik im Gesamtzusammenhang.

Beschwerden des Körpers entstehen durch ein Zusammenspiel unterschiedlichster Einflüsse, zum Teil durch akut auftretende- als auch durch über lange Zeit einwirkende Faktoren. Neben altersbedingten Veränderungen spielen bei der Entstehung ebenso individuelle Komponenten, wie z.B. ernährungsphysiologische-, konstitutionsbedingte-, erbbedingte- als auch psychische- und umwelt-bedingte Faktoren eine wichtige Rolle.

Damit wir als Ihre Behandler eine Einordnung der Entstehungsursache vornehmen können, erfolgt zu Anfang einer jeden Behandlung die Zuordnung Ihrer Beschwerden im Gesamtzusammenhang. Dieses geschieht durch eine genaue Anamnese und die sich anschließende, sorgfältige klinische Untersuchung.

Zugleich ermöglichen uns diagnostisch moderne, digitale Messverfahren, wie z.B. das praxiseigene Röntgen, die Sonographie, die videogestützte Fußmessung und die digitale Knochendichtemessung (DXA) eine weiterführende, spezialisierte Diagnostik ohne lange Wartezeiten und große Umwege.

Beschwerden der Gelenke

Beschwerden großer- wie auch kleiner Gelenke können aufgrund langfristig wirkender Belastungen oder auf dem Boden akuter Ereignisse, wie z.B. bei einem Sturz auftreten. Durch eine hohe Krafteinwirkung oder als Folge verminderter Knochenstabilität im Alter (Osteoporose) kann ein Sturz zu Knochenbrüchen mit Ruhe und Belastungsschmerzen führen.

Schädigungen des Kapsel-Bandapparates oder der Menisken, machen sich dahingegen oft durch Schmerzen unter Belastung bemerkbar. Führt ein akutes Trauma oder Verschleiß zu Schädigungen der Knorpelflächen des Gelenkes (Chondropathie), geht dies nicht selten mit Schmerzen nach Belastung wie auch in Ruhe einher. Einflussfaktoren wie Vererbung, Alter und Belastungsausmaß bedingen einen individuell unterschiedlichen Verschleiß der Knorpelflächen, der im fortgeschrittenen Stadium als Arthrose bezeichnet wird.

Während die großen Gelenke, wie z.B. das Hüft- und Kniegelenk, belastungsbedingt vermehrt betroffen sind kann die Arthrose auch an kleinen Gelenke, wie z.B. dem Daumensattelgelenk oder den Fingergelenken, zu starken Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen.

Entzündliche, sehr schmerzhafte Formveränderungen der Gelenke treten hingegen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie der Polyarthritis oder bei stoffwechselbedingten Erkrankungen, wie z.B. der Gicht (Hyperurikämie) oft an den Extremitäten und den kleinen Gelenken auf.

Beschwerden der Wirbelsäule

Beschwerden der Wirbelsäule entstehen oft durch wiederkehrende und dauerhafte Fehlbelastungen, insbesondere durch langes Sitzen, fehlende muskuläre Stabilität und als Folge von Bewegungsmangel. Daneben führen erbliche und altersbedingte Veränderungen, durch Schwächung der Bandscheiben und Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke, zu fortschreitenden Form- und Funktionsveränderungen der Wirbelsäule.

Beschwerden können dabei nicht nur als akutes Schmerzereignis, sondern auch als chronische Beeinträchtigung der Lebensqualität in Erscheinung treten. Je nach Ihrer Entstehungsursache prägen sich die Beschwerden stark unterschiedlich aus. Neben einem dumpfen Druckgefühl werden häufig auch bohrende oder spitz einschießende, immobilisierende Schmerzen wahrgenommen.

Ursächlich können neben dem fortschreitenden Verschleiß der Bandscheiben und der Gelenke, auch kurzfristig wirksame Überbelastungen mit Manifestation eines akuten Bandscheibenvorfalls (NPP) sein.

Während Beinschmerzen oft als Leitsymptom eines solchen Vorfalls in Erscheinung treten, stehen bei Beschwerden wie dem Hexenschuss (akute Lumbalgie), der Kreuzdarmbeinblockade (ISG-Blockade) und dem Wirbelgelenkssyndrom (Facettensyndrom) die lokal begrenzten Rückenschmerzen der unteren Lendenwirbelsäule im Vordergrund.

Beschwerden der Sehnen/Muskulatur

Schmerzen der Sehnen oder Muskulatur variieren in Ihrer Entstehungsursache sehr stark. Während die Skelettmuskelatur aufgrund einer sehr guten Gefäßversorgung über ein rasches Erholungs- und Reperaturpotential verfügt, ist das Sehnengewebe gefäßlos und daher ein und sehr langsam und schlecht regenerierendes Gewebe. Es ist daher nicht verwunderlich, dass langandauernde Über- oder Fehlbelastungen vor Allem mit Formveränderungen (Tendinopathie), wie z.B. Verdickungen, Einrissen oder Verkalkungen der Sehnenstruktur einhergehen.

Während sich besonders schmerzhafte Veränderungen oft in Verdickungen der Achillessehne äußern, treten verschleißbedingte Einrisse und Verkalkungen vermehrt im Bereich der Sehnenhaube des Schultergelenkes (Rotatorenmanschette) in Erscheinung.

Entzündliche Veränderungen der Sehnenansätze am Übergang zum Knochen treten dahingegen als Folge wiederkehrender Mikrotraumen auf, wie z.B. beim Tennis- oder Golferellenbogen (Epicondylitis).

Gegenüber den Sehnenschmerzen sind muskuläre Beschwerden von einem anderen Schmerzcharakter und treten eher durch starke, plötzliche Überbelastungen der Muskulatur hervor. Die Folge sind größere oder auch kleinere Schädigungen der Muskelfasern, die sich je nach Stärke und Ausdehnung der Überbeanspruchung, als Muskelkater, Muskelfaserriss oder sogar als Abriss eines Muskels zeigen können.

Daneben können flächig ausstrahlende, muskuläre Schmerzen auch als Projektionsschmerz von Beschwerden angrenzender Gelenke auftreten. Charakteristisch ist dies besonders für das Schultergelenk, das sich oft in Schmerzen des seitlichen Oberarms äußert.

Therapie

Moderne, etablierte und alternative Heilverfahren.

Bei der Therapie kombinieren wir ebenso moderne-, wie traditionell etablierte und alternative Heilverfahren miteinander. Neben der chinesischen Akupunktur, der manuellen- und Chirotherapie kommen dabei auch die Stoßwellen-, Ultraschall- und Elektrotherapie zum Einsatz.

Als sportmedizinisch ausgerichtete Praxis, erfolgt jede Behandlung auch unter Berücksichtigung der Prävention eines Fortschreitens der bestehenden Veränderungen und Beschwerden. Hierbei nehmen insbesondere Knorpelschäden großer wie auch kleiner Gelenke, gerade im Hinblick auf die Vermeidung einer verfrühten Arthrose eine Schlüsselrolle ein. Neben einer therapiegerechten Versorgung mit modernen und funktionellen Orthesen greifen wir dabei ebenso auf die gezielte Wirkung hochvernetzter Hyaluronsäure zurück.

Die vielfältigen Therapiemöglichkeiten unserer Praxis ermöglichen es uns somit ein individuell angepasstes, an Ihren Beschwerden ausgerichtetes Therapiekonzept zu erstellen. Dieses nicht nur für den Profisportler, sondern ebenso für den Patienten ohne sportliche Ambitionen. Als Basis für eine erfolgreiche Behandlung steht für uns dabei immer ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen als Patient und uns als Ihren Behandlern im Vordergrund.

Arthrosebehandlung

Bei der Behandlung der Arthrose fokussieren wir uns speziell auf die Vermeidung eines Fortschreitens der bereits bestehenden Gelenkknorpelverluste. Die Arthrose ist eine mit dem Alter zunehmende, nicht entzündliche und stadienhaft voranschreitende Gelenkerkrankung. Anfänglich verläuft Sie oft im Stillen und unbemerkt. Die Arthrose kann sowohl in einem als auch in mehreren Gelenken gleichzeitig auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Knie und Hüftgelenke, sowie die kleinen Gelenke der Wirbelsäule (Facettengelenke) und der Hände.

Da altersbedingte Prozesse nicht rückgängig gemacht werden können, trägt gerade die frühzeitige Behandlung zum Erhalt einer möglichst großen Knorpelmasse bei. Die Basis der Therapie bildet eine ernährungsphysiologische und beschwerdeadaptierte Beratung, unter Berücksichtigung der Konstitution, des Alters und des Aktivitätsgrades des Patienten.

Geleitet von den klinischen Beschwerden unterbreiten wir nach körperlicher Untersuchung und ggf. auch weiterführender Röntgen- oder MRT Diagnostik unter Berücksichtigung des Risikoprofils einen Therapievorschlag. Das Ziel der beschwerdeorientierten und individuellen Behandlung, ist neben der Schmerzlinderung vor Allem der Erhalt der Beweglichkeit und eine Verbesserung des Aktivitätsniveaus.

In der gezielten Arthrosebehandlung stehen uns zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Unser Handwerkszeug bilden angepasste, leichte Orthesen, individuelle Schuheinlagen, die chinesische Akupunktur als auch die Therapie mit quervernetzter Hyaluronsäure.

Sportmedizinische Behandlung

Die sportorthopädische Behandlung berücksichtigt in erster Linie die Versorgung, sportartspezifischer Verletzungen und Überlastungsschäden der Bewegungsorgane. Dieses betrifft den Profi- und Freizeitsportler ebenso wie den sportlichen Laien.

Neben der beschwerdeadaptierten Therapie stehen gerade auch die präventiven, vorbeugenden Maßnahmen im Mittelpunkt unserer sportorthopädischen Behandlung. Dabei profitieren wir von der jahrelangen engen Zusammenarbeit und Betreuung von Profi- und Nachwuchssportlern insbesondere im Bereich des verletzungsträchtigen Footballsportes. Unsere Erfahrungen und Kooperationen mit speziell geschulten Orthopädietechnikern, Radiologen und operativen chirurgischen Kollegen gewährleisten im Falle der Notwendigkeit eine rasche und zeitnahe Versorgung.

Manuelle-/Chirotherapie

Die Chirotherapie ist ein manuelles Therapieverfahren (Manuelle Therapie), das durch spezielle handwerkliche Techniken, wie die der Mobilisation oder Manipulation, zur Beseitigung vorliegender Funktionsstörungen an kleinen wie auch an großen Gelenken angewendet wird. Typischerweise gehen die Funktionseinschränkungen mit schmerzhaften Bewegungslimitierungen einher, die oft als ausstrahlende, ziehende Schmerzen empfunden werden. Bewegung führt in diesem Kontext nicht selten zu einer Verstärkung der Beschwerden.

Durch die Anwendung therapeutischer, manueller Griffe an der vorliegenden Funktionseinschränkung (Blockade), kommt es häufig zu einer raschen Wiederherstellung der gewohnten Beweglichkeit mit Rückgang der begleitenden Beschwerden. Zur Sicherung und Prüfung der Intaktheit des betroffenen Gelenkes wird vor der Anwendung von manipulierenden Techniken eine Röntgenuntersuchung durchgeführt.

Mobilisierende und sanfte Weichteiltechniken bedürfen hingegen keiner vorherigen Röntgenkontrolle. Diese Techniken können daher auch gezielt bei den Patienten angewendet werden, die aus unterschiedlichen Gründen, wie z.B. bei einer Schwangerschaft, keiner ionisierenden Strahlenquelle ausgesetzt werden dürfen.

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein wichtiger Teilbereich der traditionell chinesischen Medizin (TCM) und wird hier mit dem Wort Zhen jiu benannt, das im übertragenen Sinne Nadelstechen und Brennen bedeutet. Bei dieser weltweit ältesten Reiztherapie wird durch die Verwendung kleinster, dünner Akupunkturnadeln eine Stimulation an festgelegten Akupunkturpunkten erzielt. Diese Punkte breiten sich entlang linearer Bahnen (Meridianen) über den gesamten Körper aus. Ziel der Akupunktur ist es, durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte eine Auflösung beschwerdeauslösender Blockaden und eine Harmonisierung des körpereigenen Energieflusses zu erreichen.

Nach Betrachtung der traditionell chinesischen Medizin (TCM) wird dadurch ein dynamisches Gleichgewicht der körpereigenen Kräfte Yin und Yan wiederhergestellt. Die Akupunktur wird in unserer Praxis vor Allem bei der Behandlung akuter und chronischer Schmerzen der Bewegungsorgane, bei der Arthrosebehandlung und zur Therapie von Schwindel, Kopfschmerzen und Migräne angewendet.

Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte äußern sich als tastbar verhärtete, druckschmerzhafte Areale der Skelettmuskulatur, die oft mit dem Terminus Myogelose umschrieben werden. Aufgrund wiederkehrender, muskulärer Anspannungen oder als Manifestation von Beschwerden angrenzender Gelenke, bilden sich in den Muskelfasern entzündlich veränderte Umbauareale. Oft sind diese mit wiederholt auftretenden, chronischen Fehlhaltungen und Fehlbelastungen der Muskelgruppen vergesellschaftet.

Triggerpunkte sind nicht nur auf Druck schmerzhaft, sondern können den Schmerz außerdem über ein größeres muskuläres Areal projizieren. Die Beschwerden können unter Belastung als auch in Ruhe auftreten oder durch diese verstärkt werden.

Diagnostisch werden Triggerpunkte im Rahmen der klinischen und funktionellen Untersuchung als Tastbefund, oder bei ausgeprägten Befunden auch ggf. in der Sonographie als Veränderungen der Muskelfasern sichtbar. Nach Untersuchung und Einordnung der Entstehungsursache, werden Triggerpunkte in unserer Praxis unterschiedlich behandelt.

Die Therapie erfolgt direkt am Ort der muskulären Verhärtung mittels Akupunktur durch Triggerpunktnadelung (Dry Needeling), durch Elektrotherapie und Schröpfmaßnahmen oder unter Anwendung der radialen Stoßwellentherapie.

Osteoporosebehandlung

Die Behandlung der Osteoporose ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen in unserer Praxis. Während hormonelle- und stoffwechselbedingte Veränderungen im Alter zu einer Verringerung der Knochendichte und Abbau der stabilisierenden Knochenbälkchen des Knochens führen, tritt die Osteoporose auch nicht selten im Kontext medikamentöser Therapien zu Tage. Die Osteoporose ist eine schmerzlose Veränderung und verläuft daher oft lange im Stillen. Die Auswirkungen einer verminderten Knochenfestigkeit machen häufig erst durch einen plötzlichen Knochenbruch bemerkbar. Faktoren wie die schlechtere Geh- und Sehfähigkeit im Alter haben in diesem Kontext ebenfalls ein schweres Gewicht.

Die frühzeitige Messung des mineralischen Gehaltes der Knochensubstanz (Knochendichte) ist daher von besonderer Wichtigkeit. Sie ergibt unter Berücksichtigung weiterer Faktoren den sogenannten T-Score. Die Messung selbst erfolgt durch einen Röntgenscanner, der unter Bemessung des Grades der Absorption von Radiowellen die Dichtigkeit des Knochens ermittelt. In unserer Praxis haben wir für diese Zwecke einen hochmodernen Faserbeam-Scanner der Firma Econet installiert. Durch sehr kurze Untersuchungszeiten von unter 30 Sekunden ist diese Technik gerade für Patienten geeignet, die nicht mehrere Minuten still auf dem Rücken liegend verbringen können.

Je nach Höhe des T-Scores richten wir die Behandlungsmaßnahmen entsprechend der Therapierichtlinien des Dachverbandes wissenschaftlicher Gesellschaften für Osteologie (DVO) aus. Die Basis bilden neben einer Anpassung der Ernährung und Ergänzung um Calcium und Vit. D3, eine ausreichende Lichtzufuhr und der Erhalt von Bewegung und Mobilität zur Sturzvermeidung. Im Falle einer deutlichen Unterschreitung des T-Scores, werden diese Basismaßnahmen um Medikamente erweitert, die entweder die erhöhte Knochenabbaurate bremsen (Antiresorptiva) oder den Knochenaufbau stimulieren (Anabolika).

Digitale Fußmessung

Die digitale Fußmessung (Pedographie) ist ein videogestütztes Messverfahren zur Beurteilung des Gangbildes und der Bemessung der Fußbelastung unter Berücksichtigung der individuellen Fußform des Patienten. Nach Anfertigung einer individuellen Ganganalyse, mit Vermessung der Fußgröße, Form und des Fußdruckes erhalten wir in Ergänzung zur klinischen Untersuchung genau die Informationen, die für die Anfertigung individueller Einlagen erforderlich sind.

Als Basis unseres Skelettes und als Grundlage unserer Fortbewegung stellen die Füße eine wichtige funktionelle Einheit dar. Dabei stehen nicht nur Fehlstellungen oder schmerzhafte Veränderungen der Füße, wie z.B. der Hallux Valgus oder der Fersensporn im Vordergrund der meist durchgeführten Untersuchungen. Beschwerden der angrenzenden Knie- oder Hüftgelenke, wie auch Beschwerden der Wirbelsäule sind häufig mit einem veränderten Gangbild oder auch mit Fußfehlstellungen vergesellschaftet.

Eine Versorgung mit speziell angepassten und handwerklich gefertigten Einlagen kann hierbei bereits zu einer raschen Linderung der jeweiligen Beschwerden beitragen.

Ultraschall/Elektrotherapie

Die Verfahren der Ultraschall- und Elektrotherapie sind alternative, konservative Therapieverfahren, die in unserer Praxis zur Behandlung unterschiedlichster, schmerzhafter Veränderungen des Bewegungsapparats angewendet werden. Beide Verfahren können bei entzündlichen Veränderungen der Sehnen oder Sehnenmuskelübergänge, wie z.B. bei Tennis- oder Golferellenbogen, Achillessehnenbeschwerden oder auch bei Schmerzen wie dem Fersensporn verwendet werden. Muskuläre, schmerzhafte Triggerpunkte behandeln wir dahingegen vor Allem mit niederfrequenten Stromimpulsen, wobei diese Therapieform auch häufig mit dem Verfahren der Akupunktur kombiniert wird.

Eine weitere Indikation zum Einsatz der Ultraschalltherapie sind schmerzhafte Veränderungen der kleinen, wie auch großen Gelenke, wie sie häufig bei der Arthrose auftreten.

Beide Verfahren sind aufgrund ihrer physikalischer Eigenschaften für das menschliche Ohr nicht hörbar, wobei der Ultraschalltherapie aufeinanderfolgende, hochfrequente Schallwellen, zu Grunde liegen, die durch einen Sondenkopf auf die Haut übertragen werden.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist ein Verfahren das unter Verwendung eines Druckimpulses einen entzündungshemmenden und heilenden Effekt an den betroffenen Geweben auslöst. Der Impuls wird via eines Handstückes durch Applikatoren auf die Haut übertragen und in das darunterliegende Gewebe fortgeleitet.

Das Verfahren, das erst Anfang der 90´er Jahre erstmals therapeutisch bei Verkalkungen der Schulter und verzögerter Knochenbruchheilung Anwendung fand, hat seinen technischen Ursprung in der Zertrümmerung von Nierensteinen. Therapeutisch nutzen wir diese Technik zur Behandlung von Sehnenverkalkungen (Tendinitis calcarea), wie z.B. an der Schulter und beim Fersensporn, als auch generell bei entzündlichen Veränderungen der Sehnenansätze (Tendinopathie), wie z.B. an der Achillessehne und dem Tennis- oder Golferellenbogen.

Auch lassen sich Schmerzen an muskulären Triggerpunkten sehr effektiv mit diesem Verfahren therapieren. Wir verfügen je über ein fokussiertes und ein radiales Stoßwellengerät der Schweizer Firma EMS, wobei beide Geräte für unterschiedliche Anwendungsbereiche verwendet werden.

Kontakt

Dr. med. Martin Hofschen

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Arndtstraße 25
41352 Korschenbroich
Tel.: 02161-64520
Fax: 02161-648135
E-Mail: info@orthopaedie-korschenbroich.de

Sprechstundentermine bitte ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung.

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